Die meisten Unternehmen bezahlen für ein Barcode-Tool und eine QR-Plattform getrennt. Die Entscheidung wurde irgendwann in der Vergangenheit getroffen — vielleicht von verschiedenen Abteilungen, vielleicht weil das eine Tool “einfach verfügbar war” — und seither nie in Frage gestellt. Dieser Beitrag tut genau das.
Warum nutzen die meisten Unternehmen zwei separate Tools?
Die Antwort ist meistens historisch, nicht rational. QR-Codes wurden als “Marketing-Sache” gesehen und entsprechenden Plattformen zugeordnet. Barcodes wurden als “Lager-Sache” behandelt und an Inventarsoftware angedockt. Diese Trennung spiegelt organisatorische Silos wider, keine technische Notwendigkeit. Moderne Plattformen können beides — und die Konsolidierung auf eine bringt messbare Vorteile.
Die wahren Kosten der Trennung
Finanzielle Kosten
Zwei Abonnements statt eines. Selbst wenn jedes moderat teuer ist, addiert sich das über ein Jahr zu einem spürbaren Betrag. Für kleine Teams sind 40–80 € im Monat für zwei Tools, von denen eines ausreichen würde, eine relevante Ausgabe.
Betriebliche Kosten
Jedes Tool hat seinen eigenen Export-Workflow, seine eigene Dateinamenskonvention, seine eigene Art, Batches zu verwalten. Mitarbeiter, die beide nutzen müssen, wechseln ständig den Kontext. Das klingt trivial, aber bei repetitiven Aufgaben summiert sich die Reibung.
Team-Koordinationskosten
Wenn Marketing QR-Codes in Tool A erstellt und Logistik Barcodes in Tool B, entstehen unterschiedliche Ausgabestandards. Bei einer Produkteinführung, die sowohl Kartonbarcodes als auch Landingpage-QR-Codes erfordert, arbeiten zwei Teams in zwei Systemen — und koordinieren am Ende per E-Mail.
Was eine echte All-in-One-Plattform ausmacht
| Funktion | QR als Anhang | Echte einheitliche Plattform |
|---|---|---|
| Barcode-Symbologien | Nur QR-Code, kein Code 128 / EAN | QR + alle gängigen 1D-Symbologien |
| Batch-Generierung | Nur für QR-Codes | Für alle Formate, gemeinsamer CSV-Upload |
| Analytik | Getrennte Dashboards | Einheitliches Dashboard für alle Codes |
| Exportformate | Unterschiedlich pro Tool | Konsistente PNG/SVG/PDF-Ausgabe |
Wer am meisten von der Konsolidierung profitiert
Vier Unternehmensprofile profitieren besonders:
- E-Commerce-Betreiber mit sowohl Versandbarcodes als auch QR-Codes auf Beilegern oder Verpackungen
- Einzelhändler, die sowohl Regaletiketten (EAN/UPC) als auch Marketingmaterialien (QR) produzieren
- Veranstaltungsmanager, die Ticket-Barcodes und Event-QR-Codes für dieselbe Veranstaltung benötigen
- Hersteller, die Produktidentifikation (1D-Barcode) und verbraucherorientierte Inhalte (QR-Code) kombinieren
Der Wechsel
Die eigentliche Hürde beim Wechsel zu einer All-in-One-Plattform ist selten technischer Natur — es geht meist darum, alte Workflows umzustellen. Der praktische Ansatz: Starten Sie mit einem neuen Projekt oder einer neuen Kampagne auf der einheitlichen Plattform, bevor Sie bestehende Prozesse migrieren. So sammeln Sie Erfahrung, ohne laufende Abläufe zu stören.
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